Pressemitteilung: Die Gewaltfreie Aktion GÜZ abschaffen setzt ihren Zivilen Ungehorsam fort!

Nach dem erfolgreichen Verlauf der gestrigen Besetzung des Truppenplatzes Altmark sind die Friedensfreunde und KriegsgegnerInnen heute erneut vom War-Starts-Here-Camp aus gestartet und wandern über den Jägerstieg durch den Wald des Militärgeländes, vorweg fährt ihnen ein gepanzertes Fahrzeug der Bundeswehr – sie werden aber nicht aufgehalten. Ziel der AktivistInnen ist die sogenannte Panzerstraße, die den Platz in Nord-Süd-Richtung teilt.

Mit Lesungen, dem Bau von Vogelkästen, einer Hebammenpraxis und einer Schneiderwerkstatt will die Gewaltfreie Aktion GÜZ abschaffen kreativ und einfallsreich gegen die Kriegsübungen des Gefechtsübungszentrums Heer demonstrieren.

Gestern hatte die Bundeswehr nach 6 Stunden Besetzung die Polizei gerufen, um die FriedensaktivistInnen vom Gelände des Truppenübungsplatzes räumen zu lassen, die sich dort niedergelassen hatten, wo sich ehemals die Siedlung Paxförde befand.

Die Gruppe im Alter von 16 bis 65 Jahren ist entschlossen weiter mit Zivilen Ungehorsam und konstruktiven Aktionen ihren Protest und Widerstand gegen Bundeswehreinsätze im Ausland und Abschaffung des Gefechtsübungszentrums deutlich zu machen.

Eingeladen wird heute zu einer Lesung auf dem Platz des Truppenübungsgeländes: Von Klassikern wie “Rotkäppchen” (die sich unerlaubt aber mit besten Absichten in den Wald begibt) bis hin zu schweren aber historisch aktuellen Stücken aus “Im Westen nichts Neues” werden erfahrene Vorleser einiges im Repertoire haben. “Gewalt erzeugt Gegengewalt. Dem will ich Worte entgegensetzen. Auf der Heide, auf dem Truppenübungsplatz, inmitten der Manöver, bei denen Soldaten das Töten üben sollen.” so Falko Berkemeier einer der Vorleser.

Jan Stehn – Pressesprecher der Gewaltfreie Aktion GÜZ abschaffen
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