Was hat das mit Klimagerechtigkeit zu tun?

Wir betonen immer wieder, dass wir uns mit unserer Aktion auch für Klimagerechtigkeit engagieren wollen. Aber was hat das GÜZ überhaupt mit Klimagerechtigkeit zu tun?

Hier sind einige (unvollständige) Antworten auf diese Frage:

  • Die klimaschädliche Braunkohleindustrie und der militärische Komplex nutzen ähnliche Mittel, um ihre Interesse durchzusetzen: Nicht nur für Braunkohletagebaue werden Dörfer umgesiedelt, sondern auch für und durch das Militär. So wurden in den 30er Jahren die drei Dörfer Paxförder, Salchau und Schnöggersburg für den Truppenübungsplatz Altmark zerstört.
  • Mit ihren emissionsreichen Übungen (unter anderen am dem GÜZ) trägt das Militär zur Klimakrise bei. In den letzten Jahren gab es mehrmals Moorbrände auf Truppenübungsplätzen, die durch die Bundeswehr ausgelöst wurden. Dabei wurden riesige Mengen and CO2 freigesetzt. Auch bei Flugübungen mit Tornados werden Unmengen an CO2 ausgestoßen.
  • Krieg und Klimakrise sind die häufigsten Fluchtursachen. Sie bedingen und verstärken sich gegenseitig.
  • Wofür geben wir als Gesellschaft Geld aus? Die Kriegsübungsstadt Schnöggersburg auf dem Truppenübungsplatz Altmark hat mehr als 140 Millionen € gekostet. Dieses Summe hätten wir stattdessen für Forschung, Bildung und Maßnahmen im Bereich des Klimaschutzes ausgeben können.

Wir sind solidarisch mit der Klimagerechtigkeitsbewegung und sehen unsere antimilitaristische Aktion als wichtiges Element im Kampf für mehr Klimagerechtigkeit. Deswegen haben wir unsere Aktion terminlich auch extra so gelegt, dass Aktivist*innen nach unserer Aktion ganz entspannt zu den Aktionstagen von Ende Gelände im Rheinland fahren können. Auf dass sich unsere Bewegungen gegenseitig verstärken.

Für ein Klima des Friedens!